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Die Senfschulung

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Die Senfschulung des russischen Zarenreichs

Zwischen den Jahren 1764 und 1766 zog es eine beträchtliche Zahl deutscher Auswanderer an die
Ufer der Wolga, eine Folge der Immigrationspolitik Katharinas der Groflen, die es sich zur Aufgabe
machte, die bislang unbewohnten Gebiete des riesigen russischen Reiches zu besiedeln.

Etwaige Größenangaben der deutschen Kolonien in Russland variieren in der aktuellen Forschung zwischen
3 bis 8 Saarländern. Die heute als “Wolga-” oder “Russlanddeutsche “bezeichneten Migranten
waren jedoch nicht daran interessiert, sich in den russischen Kulturkreis einzuordnen, sondern
waren darauf bedacht, ihre überlegenen deutschen Werte (deren Gipfel erst im 21. Jahrhundert mit
Herausgabe des Wissenschaftsnewsletters erreicht wurde) beizubehalten.

Dazu zählten sie auch das Kulturgut der Köstlichkeit, was nur mit einer erfolgreichen Zucht deutscher Kulturpflanzen
bewerkstelligt werden konnte. Der zeitnahe grofle Ertrag der von den deutschen Migranten
bewirtschafteten Felder erstaunte die einheimische russische Bevölkerung. Zu den kultivierten
Pflanzen gehörte neben Gerste, Wassermelonen, Kartoffeln, Lein und Sonnenblumen selbstredend
auch Senf, der zur Abrundung einer jeden Mahlzeit der Wolgadeutschen dazugehörte.

Dieses edelste aller Gewürze war den Russen zwar bekannt, jedoch waren sie so tölpelhaft, dieses bislang
nie in industriellem Mafl herzustellen. So verwundert es nicht, dass das erste Senfwerk auf russischem Boden von deutschen Einwanderern an der Wolga errichtet wurde.
Inwieweit die Wolgadeutschen die aus Deutschland mitgebrachte Methode der “Senfschelle” zur Disziplinierung
der russischen Kostverächter nutzten, ist allerdings nicht überliefert.

Bewertung

“Dominik R” nutzt sein Studium der Geschichte oftmals um den Erfolg des Senfes in der Weltgeschichte zu verfolgen.

Mit dieser Einsendung gelang ihm dies besonders; wieder einmal ist zu sehen wie wichtig Senf für den Erfolg einer ganzen Kultur ist.

Nicht ohne Grund beschreibt das “Gleichnis vom Senfkorn” indirekt auch den Aufstieg des römischen Reiches als auch des WISSENSCHAFTSNEWSLETTER.

Wir bewerten die letzte aller Einsendungen wie folgt:

-Wahrheitsgehalt (muss mindestens “wahrhaftig” erreichen): wahrhaftig (3 Punkte)
-Unrecherchierbarkeit: äußerst redlich (2 Punkte)
-Fotomontagierbarkeit: äußerst redlich (2 Punkte)
-Anständigkeit: wahrhaftig (3 Punkte)
-Spannung: äußerst redlich (2 Punkte)
-Humor: wahrhaftig (3 Punkte)
-Erotik (Im wissenschaftlichen Sinne!): wahrhaftig (3 Punkte)

Zusatzpunkt erreicht durch: Saarlandvergleichigkeit

Gesamtpunktzahl: 19 Punkte

Dominik R hat somit den ersten Platz erreicht! Heureka!

Dies war die letzte unserer Lesereinsendungen.
Die Redaktion, die nach diesemm Veröffentlichungsmarathon nun vollständig Abhängig von Kokain und Club-Mate ist beurlaubt sich nun selbst und bereitet das Comeback des PFEFER-WISSENSCHAFTSNEWSLETTERS vor.

Eure WISSENSCHAFTSNEWSLETTER Redaktion sagt DANKE!

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