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Das Higgsboson

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Das Higgs-Feld und wissenschaftlich-paradigmatische Vergleiche

Mit dem Nachweis des elektrisch neutralen Higgs-Bosons (mit Spin 0) aus dem Standardmodell der Elementarteilchenphysik, der am Large Hadron Collider des CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire, Meyrin bei Genf) gelang, ist die Experimatalphysik einen weiteren großen Schritt zu ihrem Ziel weitergekommen, der sogenannten “großen vereinheitlichten Feldtheorie” oder GUT (Grand Unified Theory), also der Vereinheitlichung von drei der vier physikalischen Grundkräfte (starke und schwache Wechselwirkung und elektromagnetische Kraft) – und damit auch der sog. “Weltformel”, unter Einbeziehung der Gravitation und der Relativitätstheorie (in Form der “M-Theorie”, der Stringtheorie oder der Schleifenquantengravitation). Peter Higgs erhielt 2013 hierfür zusammen mit François Englert den Nobelpreis für Physik.

Im Standardmodell der Teilchenphysik werden Elementarteilchen in vier Gruppen aufgeteilt: Quarks (die Grundbausteine der Atomkerne), die Leptonen (z. B. das Elektron), die Eichbosonen (die Vermittler der Wechselwirkungen zwischen Teilchen) und das Higgs-Feld. Durch die sog. zweite Quantisierung wird in der Quantenphysik der (scheinbare) Gegensatz zwischen Teilchen und Wellen aufgehoben: ein Elementarteilchen wird als angeregter Zustand des entsprechenden Quantenfeldes dargestellt. Das Higgs-Boson entspricht demnach einer quantenmechanischen Anregung des Higgs-Feldes, die sich als nachweisbares Teilchen äußert, das Higgs-Boson. Peter Higgs sagte die Existenz dieses Teilchens schon in den 1960er Jahren voraus: es ergab sich als mathematische Konsequenz aus dem von ihm vorgeschlagenen allgegenwärtigen “Higgs-Feld”. Die Masse von Teilchen, die bisher als eine Eigenschaft der Teilchen selbst angenommen wurde, wird ihnen – nach dem sog. “Higgs-Mechanismus” – durch Wechselwirkung der Teilchen mit dem Higgs-Feld zuteil, wobei das Higgs-Boson dieses Wechselwirkung vermittelt (wie andere Bosonen, etwa Photonen die elektromgnetische Kraft, oder Gluonen die starke Kernkraft vermitteln).

Der Zusammenhang ist einigermaßen schwierig zu verstehen, selbst für Fachleute, weshalb britische Physiker den Higgs-Mechanismus gerne mit einer Cocktailparty unter Politikern vergleichen. Sobald der der Premierminister den Raum betritt, zieht er andere Politiker stark an und sammelt sie haufenartig um sich. Bewegt er sich durch den Raum, begleiten sie ihn und es wenden sich ihm ständig neue Zuhörer zu, während eher wenige sich abwenden. So erhält der Premierminister ein größeres “Gewicht”. Auf ähnliche Weise erzeuge das hypothetische Higgs-Feld die Masse der Elementarteilchen.

Am neugegründeten NREC (Nouveau Recherche por la Égalité de la Camouflage, Aulendiebach in Hessen), welches sich u. a. mit kritischer Textanalyse im Kontext des wissenschaftlichen Paradigmenwechsels befasst, will man jetzt dieses anschauliche Bild – und damit die eigentliche Eichfeldtheorie – in Frage stellen. Aus Recherchen öffentlicher Quellen (für eigene Feldversuche fehlen dem Institut noch die Mittel) steht für das NREC fest: der Higgs-Mechanismus kann nicht an jedem Ort der Raumzeit funktionieren. Der erste Verdacht entstand, als bei der Datenanalyse auffiel, daß es sich um ein “explizit angelsächsisches Beispiel für eine explizit angelsächsische Theorie” handelt.

Zur Untermauerung seiner Einwände verweist das Institut auf die anliegende Bildfolge (1-3):

(1) Die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel betritt einen im angelsächsischen Bereich verorteten Raum. Daß Frau Dr. Merkel bekanntermaßen promovierte Physikerin ist, wird dabei als besondere Unterstützung der Argumentation gewertet.

(2) Kurze Zeit später scharen sich Menschen um Frau Dr. Merkel, was das o. a. Beispiel mit dem Premierminister zunächst bestätigt, wobei die auffällige Begeisterung der Angelsachsen in unmittelbarer Nähe der Bundeskanzlerin – wie auch die Zurückhaltung der Spanier und Franzosen – besonders auffallen muss.

(3) “Mit bestürzender Klarheit” zeigt Bild drei das Ergebnis der Untersuchung: im Raum der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, einem “explizit nicht-angelsächsischen Raum”, ist und bleibt Frau Dr. Merkel alleine.

Damit sei das “Premierminister-Beispiel” als paradigmatischer Vergleich für einen generell wirkenden Higgs-Feldmechanismus widerlegt, womit auch die generelle Wirkung des Higgs-Feldes selbst in Frage stünde. (Eine tragfähige Theorie muss sich nach allgemeinen wissenschaftlichen Kriterien experimentell an jedem Ort nachvollziehen lassen, sonst gilt sie als falsifiziert.)

Das NREC bemüht derzeit um öffentliche Mittel und institutionelle Unterstützung, um diese interessante Widersprüchlichkeit zu untersuchen und schlägt u. a. vor, die CDU/CSU-Fraktion und das britische Unterhaus im “Atlas”-Detektor des LHC tagen zu lassen, um belastbare physikalische Messungen unter Hadronenbeschuss durchführen zu können. Kritiker der NREC-Einsprüche bemängeln u. a., daß sich vielleicht noch hinsichtlich der Masse Ähnlichkeiten zwischen Frau Dr. Merkel und dem Higgs-Boson (125 GeV beim Higgs-Boson, also etwa doppelt so viel wie beim Eisen) herleiten ließen, in Anbetracht der Wirkungsdauer (nur 10 hoch Minus 22 s beim Higgs-Boson) sei der Vergleich jedoch nicht haltbar.

Bewertung

Unser Leser “Praeceptor Germaniae” ist Gründer, wissenschaftlicher Leiter und auch Facility Manager des neu gegründeten “NREC”.
Dort verfügt man über neuste wissenschaftliche Methoden um komplexe Thematiken mit Hilfe von Logikuntersuchungen zu analysieren.

Wie wir finden, ist die Fotomontagierbarkeit der Thematik äußerst gelungen und zudem ist die Empfehlung des NREC, die CDU/CSU-Fraktion und das britische Unterhaus mit Hadronen zu beschießen, sehr vielversprechend.

Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass unsere Redaktion zur Förderung dieses Vorhabens einen Senfstand auf diversen Weihnachtsmärkten oder schwedischen Preisverleihungen eingerichtet wird.

Ein besonderes Lob gibt es auch für diese enorme Recherche- und Formulierungsarbeit. Unsere Redaktion war völlig erstaunt über diese Arbeit, da wir meist alle Themen per Copy- und Paste aus der “Junge Freiheit” kopieren und den Satz “Das wird man wohl noch sagen dürfen!” vorausstellen.

Diese Einsendung wurde wie folgt bewertet:

  • Wahrhaftig Wahr (3 Punkte)
  • äußerst Redliche Unrecherchierbarkeit (2 Punkte)
  • Wahrhaftige Fotomontagierbarkeit (3 Punkte)
  • Wahrhaft Anständig (3 Punkte)
  • äußerst Redliche Spannung (2 Punkt)
  • Wahrhaftig Humorvoll (3 Punkte)
  • Erotik (Im wissenschaftlichen Sinne!): Wahrhaftig (3 Punkte)

Zusatzpunkt erreicht durch: Kein Zusatzpunkt

Gesamtpunktzahl: 19 Punkte

Praeceptor Germaniae hat damit den ersten Platz erreicht! Heureka!

Ein Hinweis: Unsere Testleser, eine Gruppe aus Nobelpreisträgern verschiedener Fachbereiche die alle WISSENSCHAFTSNEWSLETTER im Vorfeld lektorieren, merkten an, dass es für manche Leser seltsam erscheinen könnte
wenn erst im vorausgegangenen Newsletter “Kühe” die nicht-diskreditierung der Indischen Kultur hervorgehoben wird hier jedoch angelsächsische Forschungsergebnisse ohne Rücksicht auf Gefühle demontiert werden.
Dies Kulturrespektlosigkeit sei nicht vereinbar mit wissenschaftlicher Anständigkeit.

Diesen Ungereimtheiten wollen wir vorbeugen:

Die Antwort darauf ist einfach und öffnete auch den Nobelpreisträgern die Augen: “Kultur ist die Gesamtheit der geistigen, künstlerischen und wissenschaftlichen Leistungen, die ein Volk und/oder eine Epoche charakterisieren.” Angelsachsen haben also per Definition einfach keine Kultur.
Die anwesenden angelsächsischen Lektoren, darunter auch der Träger des schwedischen Comedypreises Barack O., legten daraufhin ihre Falschauszeichnungen verständisvoll ab.

Wissen ist eben doch Macht.

Eure WISSENSCHAFTSNEWSLETTER Redaktion.

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