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Wissenschaftsnews PFEFER 2/5: Der Martin und seine schlechte Erziehung.

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Schon seine Verwandten waren ihm ein schlechtes Vorbild. Sein Onkel Klein-Hans (des Vaters Seite) musste sich nicht nur einmal wegen Gewalttätigkeit vor Mansfelder Gerichten rechtfertigen. Schlussendlich starb Klein-Hans gar bei einer Wirtshausschlägerei.

Zudem war Martin gewissen Dosen häuslicher Gewalt ausgesetzt: “Mein mutter steupet mich um einier einzigen Nuß willen, dass das Blut floß”.

Kein Wunder also, dass Martin sein Jurastudium (nach erfolgreichem Abschluss des damals zugrundeliegenden geisteswissenschaftlichen Grundstudiums) zum ärgerniss seines Vaters innerhalb von wenigen Wochen (Semstereröffnung 19. Mai 1505, zum Mˆnch wurde er am 17. Juli) frustriert schmiss.

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Und schlussendlich gipfelte dieses, durchs Elternhaus geförderte, Fehlverhalten in seiner weltbekannten frechen, egoistischen Sturrheit:

Dem Reichstag in Worms, eine Versammlung von in Ihrer Glaubenswelt gefangenen Männern, trug er (selbst im Glauben gefangen) 1521 vor: “Hier stehe ich, ich kann nicht anders.”

Wohlwissend, dass seine Gegenspieler eben auch nicht anders können.

Eure WISSENSCHAFTSNEWSLETTER Redaktion.

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