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Apollo auf Sojus

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1975, inmitten des kalten Kriegs, starteten jeweils ein VS-Amerikanisches Apollo-Raumschiff von Cape Kennedy und ein sowjetisches Sojus-Raumschiff in Baikonur:
Gemeinsam bildeten Sie das Apollo-Sojus-Test-Projekt (ASTP).

Bei diesem Projekt wurden mit Hilfe eines speziell entwickelten Universal-Kopplungsadapter beide Raumschiffe verbunden. Normalerweise gibt es bei solchen Kopplungsvorgängen festgelegte Aktiv/Passiv-Rollen. Für das ASTP wurde jedoch ein neuer Adapter entwickelt, der es ermöglicht dass beide Seiten die aktive Rolle übernehmen können – sicherlich war dies auch im Stolz der beiden Großmächte begründet.

Während das Kopplungsmodul fest mit der Sojuskapsel verbunden war, nutzte die Apollo-Fähre die gleiche Technik wie beim Mondlandemodul: Der Kopplungsadapter war mit in der Oberstufe der Rakete verstaut und wurde erst in der Erdumlaufbahn “herausgezogen”.

Die Kopplung erfolgte am 17. Juli für 44 Stunden. Die Raumfahrer führten Experimente durch und besuchten sich gegenseitig in Ihren Stahlschlössern. Die unterschiedlichen Atmosphären (Apollo 34% des Normaldrucks, Sojus 100% Druck in einem Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch) wurden angeglichen.

Die Apollo-Besatzung entging bei der Landung nur knapp einem schweren Unfall, der auf nicht ausgelösten Bremsfallschirmen und Landesystemen beruhte. Die sowjetische Staatsführung war für einen Kommentar nicht zu erreichen.

Dem WNL sind hierzu exklusiv diese, bis lang noch unbestätigten, Protokolle aus der deutschen Botschaft in den VSA übergeben worden:

“Dieses außergewöhnliche Projekt des Kultur- und Atmosphärenaustausches zwischen den VSA und der Sowjetunion blieb auch in der Bundesrepublik nicht unbeobachtet.
Mit den Worten “der Wirtschaftsstandort Deutschland solle auch diese letzte Grenze überwinden” beauftragte die Regierung Kanzler Schmidts die Deutsche Luft- und Raumfahrtbehörde DLR mit der Entwicklung einer eigenen bemannten Raumkapsel.

Auf bedeutende Erfahrungen heimischer Unternehmen konnte man bereits zurückgreifen:
Die VS-Amerikaner hatten für die Durchführung des Apollo-Sojus-Testprogramms die Adapterspezialisten der Firma Gardena mit einem Designvorschlag für den benötigten Kupplungsmechanismus beauftragt (siehe Bildquelle).
Die Durchführung eines eigenen deutschen Programms scheiterte jedoch kläglich, als die führenden Personen feststellten, dass der gewünschte Raketenstartplatz Peenemünde in den Gebieten der DDR lag. “

Quelle: Deutsche Wikipedia und eine bekannte Suchmaschine

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Philipp A.
Philipp A.
1 Jahr zuvor

Ich denke, wir sollten die (inhaltlichen) Außengrenzen neu definieren. Herr Dr. Redlich, machen Sie Ihre Hausaufgaben.

Philipp B.
Philipp B.
1 Jahr zuvor
Reply to  Philipp A.

Gut gesagt @Philipp A.,
Freue mich auf weitere Beiträge von Ihnen. Sie sollten in die Politik gehen. Sie sind einer von uns.

Angela M.
Angela M.
1 Jahr zuvor
Reply to  Philipp B.

Bin ganz bei dir! Einfach klasse!

Anstandsjunge96
Anstandsjunge96
1 Jahr zuvor

Liebe Leserschaft,
ich verfasse diesen Kommentar lediglich um Ihnen mitzuteilen, dass ich ein Esel bin.

Mit freundlichen Grüßen ihr Anstandsjunge96 (viva la Haferflocken)

Schnapspralinengourmet
Schnapspralinengourmet
1 Jahr zuvor

Sehr geehrter Herr Germaniae.
Ich möchte mich bei Ihnen und Ihrer Redaktion und vorbildlichen Internetseite gerne noch persönlich für diesen gewissenhaft recherchierten Artikel über die unscheinbaren, aber dennoch elementaren Aspekte der jüngeren Raumfahrt, die immer wieder in Vergessenheit geraten oder gar absichtlich vertuscht werden, und eine enorme Relevanz in unserer schnelllebigen und hektischen Zeit, welche uns immer mehr in die Einsamkeit und Isolation treibt, in der wir gelehrt werden dass Profit und Gewinnspannen vor das eigene Wohl zu stellen seien und dass der Konsum, in dem wir ohne Ausweg gefangen sind, als Alles steuernde Kraft einer Art Religion, gar Gottheit, propagiert wird, sodass wir in unserer kollektiven Ignoranz vergessen haben was “leben” an sich eigentlich bedeutet, nämlich Liebe, Familie, Sinn, Achtsamkeit und Erfüllung, bedanken.

Weiterhin möchte ich Sie fragen ob es ein Modell dieses Gardena Adapter zu kaufen gibt? Vielleicht sogar aus dem WNL-Laden? Am besten in 1:3 passend zu meinem Sojus Modell in meinem Hobbykeller.

Schönen Tag

Kneipenbolschewist
Kneipenbolschewist
1 Jahr zuvor

Danke für diesen informativen Beitrag. Ich war begeisterter Gardena-Nutzer ab der ersten Stunde, bin aber seit paar Jahren frustriert über die schlechten Qualität. 100% Normaldruck schafft doch keine Kupplung mehr von denen. Zwei, drei Sonnenstürme und die Dichtungen sind verschlissen. “Made in Germany” nur noch nach britischer Imperial-Interpretation.

Zur DM-Zeiten waren die Preise auch noch bezahlbar, aber heutzutage… (Euro = Teuro!)
Hat jemand Erfahrungen gesammelt mit den chinesischen Alternativprodukten? Bei den Pseudo-Kommunisten bekommt man zurzeit drei Adapter zum Preis von einem!

Dr. Laserowitz
Admin
1 Jahr zuvor

Bon soir!
Dank modernster LASERschneidwerkzeuge besticht Gardena auch heute noch mit größter Präzision und Produktqualität. Diese narrensichere Technologie des CO2-Lasers vermag nichtmal der winterdepressive Schwede falsch einzusetzen. Die Quanten lügen nie!
Hat man Ihnen möglicherweise bei Ihrem letzten Kauf eines vermeintlichen Qualitätsprodukts bereits hinterhältig einen Bambusbären aufgebunden?
Lichtschnelle Grüße

Praeceptor Germaniae
Admin
Praeceptor Germaniae
1 Jahr zuvor

Geehrte Wissenschaftsnewsletterredaktion,

offen gesagt kenne ich den Ausdruck “VS-Amerikanisch” nicht; habe ich etwa die Umbenennung der USA in VSA in der Hektik des Sommerloches verpasst? (Diesem deutschen Migranten Donald T. ist ja alles zuzutrauen.)

Praeceptor Germaniae
Admin
Praeceptor Germaniae
1 Jahr zuvor
Reply to  Dr. Redlich

Geehrte Wissenschaftsnewsletterredaktion,

mit befremden habe ich feststellen müssen, daß Ihr Herr Dr. Redlich seinem eigenen Credo, welches er ostentaiv in seinem Namen führt, offensichtlich nicht folgt, wenn er mit vermeintlichen wissenschaftlichen “Leichtgewichten” kommuniziert. Bei der Beantwortung einer berechtigten Frage, welche ich mir erlaubte im Kommentarteil zu dem Ihrem Artikel https://wissenschaftsnewsletter.de/2019/08/apollo-auf-sojus/ zu stellen, hat Herr Dr. Redlich, anstatt wie unter Wissenschaftskollegen üblich die Frage inhaltlich korrekt und vollständig zu beantworten, mich unverhohlen herablassend auf die “Werte” des Wissenschaftsnewsletter verwiesen (offenkundig in Missachtung des wissenschaftlichen Ranges, den ich als Leiter des Marcel-Proust-Zentrums gegen inadäquaten Sprachgebrauch zu begleiten die Ehre habe). Man dulde in Veröffentlichungen auf dem Wissenschaftsnewsletter kein Anglizismen und habe die USA kurzerhand selbst umbenannt, verlautete es von Herrn Dr. Redlich.

Unter Zuhilfenahme komplexer elektronisch-analytischer Mittel ist in meinem Institut hingegen festgestellt worden, daß der angeblich so korrekt arbeitende Wissenschaftsnewsletter – in persona ist wohl Herr Dr. Redlich zu nennen, sehr wohl kryptografisch verwandelte versteckte Anglizismen überall verbreitet! Ohne über die Gründe spekulieren zu wollen nur kurz: es handelt sich um das englische Verb to recharge (zu deutsch: aufladen), welches wir in neun Beiträgen und Kommentaren des Herrn Dr. Redlich finden mussten – sogar auf der Seite “Unsere Werte” fanden wir dieses Wortungetüm: denn, sei es daß Herr Dr. Redlich und Konsorten in einer gewissen pseudowissenschaftlichen Verwirrung die Sprache Tyndales und Shakespeares derart wenig kennenn, daß sie das Englische in einer Art primitivem phonetischen Alphabet schreiben – “recharchieren” [sic!] – oder sei es im Rahmen eines nur als unwissenschaftlich zu bezeichnenden Experimentes, mit dem die Aufmerksamkeit der Leser getestet werden soll – über viele Wochen und Monate steht dieses monströs verballhornte Verb zwischen den großsprecherischen Absichtserklärungen auf wissenschaftsnewsletter.de und den edlen Zielen reiner, strengster Wissenschaftlichkeit, die vorgeblich angestrebt werden.

Daß es sich um einen bloßen Schreibfehler handeln soll, konnte mein Institut, dank der bei uns neu gegründeten Task Force direkte linguistisch-okkupierende Intervention, zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Psychologische Vergleichsstudien mit Hauptschülern der Jahrgangsstufe 5 und einer Gruppe Bonobos ergaben selbst nach tausenden Testseiten nicht ein einziges mal “recharchieren” als Ergebnis eines Tippfehlers (während z. B. die Häufigkeit der Worte “Banane” und “Hitzefrei” im oberen zweistelligen Bereich lagen). Es kann sich daher nur um eine absichtliche Herausforderung des linguistisch-ästhetischen Empfindens der Leser handeln. Oder muss man annehmen, daß versteckte geheime Botschaften oder sogar politische Statements die Ursache sein könnten?

Die Hintergründe dafür der interessierten Öffentlichkeit gegenüber zu erklären obliegt jetzt Herrn Dr. Redlich und der gesamten Redaktion. Für meine Wenigkeit und für mein Institut ist die Aufklärung dieses wissenschaftlichen Skandals essentielle Voraussetzung für die Fortsetzung eines irgendwie gearteten, vorzugsweise jedoch wirklich wissenschaftlichen Dialoges.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Praeceptor Germaniae
Gründer und CEO des Instituts NREC (Nouveau Recherche por la Égalité de la Camouflage)
Wissenschaftlicher Leiter des MPCCLLI (Marcel Proust Centre contre l’usage linguistique insuffisant)

Prof. Dr. Dr. Peter Überhäberle
Prof. Dr. Dr. Peter Überhäberle
1 Jahr zuvor

Sehr geehrter Herr Germaniae,

ich wurde durch die Medien auf Ihren Beitrag aufmerksam.

Als Leiter der Fakultät für angewandte Wissenschaft und Dr.-Vater von Herrn Redlich möchte ich hiermit ausdrücklich von Herrn Redlich distanzieren.

Des Weiteren finden derzeit Gespräche statt, die die Rechtmäßigkeit des Dr.-Titels (Dauerhaft redlich) von Herrn Redlich zu überprüfen.

Vielen Dank für Ihre Arbeit und Grüße ans NREC,

P. Überhäberle

Ein Durchschnittsbürger
Ein Durchschnittsbürger
1 Jahr zuvor

15 Stunden und keine Antwort! Rücktritt, sofort!

Meister der Physik
Meister der Physik
1 Jahr zuvor

34% des Normaldrucks in einer Apollo-Kapsel? Hätten sich die VS-Amerikaner da nicht wie Michelinmännchen aufblähen müssen?

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